ProAm-Turniere
Bei einem ProAm-Turnier tanzt du mit deinem Lehrer statt mit einem eigenen Partner. Gewertet wirst dabei du — er führt, du wirst bewertet. Das ist der Grund, warum ProAm für viele überhaupt erst den Weg auf ein Turnierparkett öffnet: Es braucht keinen Partner, der dasselbe Ziel, dasselbe Tempo und dieselben freien Abende hat.
Turniere sind ein Angebot, keine Pflicht. Ein großer Teil der Tänzerinnen und Tänzer bleibt im Studio und startet nie — der Unterricht ist derselbe.
Wie ein Turnier aufgebaut ist
Du startest nicht gegen „alle“, sondern innerhalb von zwei Rastern, die dich mit vergleichbaren Tänzerinnen und Tänzern zusammenbringen:
- Dein Level beschreibt dein Können — vom Newcomer bis Gold. Es bestimmt, welche Figuren erlaubt sind und gegen wen du antrittst.
- Deine Alterskategorie gruppiert nach Lebensjahren. Sie ist der Grund, warum ein Einstieg mit 50 oder 60 kein Nachteil ist: Du tanzt gegen deine Altersgruppe.
Beide Raster greifen ineinander. Wie sie genau funktionieren, steht in zwei eigenen Beiträgen:
Dein erstes Turnier
Der Ablauf eines Turniertags ist immer ähnlich: ankommen, umziehen, eintanzen, starten, warten, wieder starten. Wer das einmal gelesen hat, geht deutlich ruhiger hin. Der Beitrag Dein erstes ProAm-Turnier — was dich erwartet geht den Tag von der Ankunft bis zur Siegerehrung durch und nimmt auch die häufigsten Ängste auseinander.
Was ein Turnierstart kostet und welche Posten dazukommen, steht unter Was ProAm kostet.
Termine
Aktuelle Turniertermine und die Frage, welches Turnier für dich passt, besprichst du am besten direkt mit deiner Lehrerin oder deinem Lehrer — die Startmöglichkeiten hängen von Level, Kategorie und Vorbereitungsstand ab. Die Ausschreibungen veröffentlichen die Veranstalter selbst; wer regelmäßig startet, hält sich an deren Kalender.
Noch am Anfang?
Wenn du zuerst wissen willst, was ProAm überhaupt ist, beginne bei Was ist ProAm?. Die häufigsten Fragen — auch die zu Turnieren — beantwortet die Seite Fragen.