Was ProAm kostet — und wovon der Preis abhängt
ProAm wird pro Stunde bezahlt, nicht pro Kurs. Das ist der wichtigste Unterschied zu einem Gruppenkurs: Du buchst einzelne Stunden, in deinem Tempo, und bist an keine Laufzeit gebunden.
Diese Seite erklärt, wie dabei abgerechnet wird, woraus sich der Preis einer solchen Stunde ergibt und welche Posten rund ums Turnier dazukommen können.
Wie abgerechnet wird
Bezahlt wird die einzelne Einheit. Es gibt keine Kursgebühr, keine Aufnahmegebühr und keine Laufzeit: Du kannst pausieren, wann du willst, und aufhören, wann du willst — es läuft nichts weiter, das erst gekündigt werden müsste.
Der Einstieg ist meist eine Schnupperstunde: eine einzelne, meist kürzere Einheit zum Ausprobieren. Sie ist günstiger als eine reguläre Stunde und verpflichtet zu nichts danach.
Was den Preis bewegt
In einer Einzelstunde tanzt du die ganze Zeit mit deinem Lehrer. Es gibt keine Wartezeiten, keine Aufteilung der Aufmerksamkeit auf zehn Paare und keinen Kompromiss beim Tempo. Genau darin liegt der Unterschied zum Gruppenkurs: Die einzelne Stunde kostet mehr, dafür braucht es weniger Stunden, bis etwas sitzt.
Wie hoch der Preis ausfällt, hängt vor allem an drei Dingen:
- Länge der Einheit — eine Doppelstunde kostet mehr als eine einzelne, eine kurze Schnuppereinheit weniger
- Erfahrung und Turnierpraxis der Lehrerin oder des Lehrers — wer selbst auf dem Parkett steht, unterrichtet anders als jemand ohne Wettbewerbserfahrung
- Ort und Saal — eigenes Studio, angemieteter Saal oder Trainingszeiten außerhalb der Stoßzeiten schlagen unterschiedlich zu Buche
Allgemeine Beträge nennt diese Seite deshalb nicht: Sie sind von Schule zu Schule verschieden und ändern sich mit der Zeit. Verbindlich ist immer die Angabe des jeweiligen Anbieters.
Was rund ums Turnier dazukommt
Wer nur zum Vergnügen tanzt, zahlt den Unterricht und sonst nichts. Sobald Turniere dazukommen, entstehen weitere Kostenblöcke — sie fallen bei jedem Veranstalter anders aus, deshalb stehen hier keine Beträge:
- Startgebühren — pro Turnier und pro Startklasse, vom Veranstalter festgelegt
- Anreise und Unterkunft — je nachdem, ob das Turnier in Wien oder im Ausland liegt
- Startgeld des Partners — bei ProAm startet der Profi mit dir gemeinsam
- Turnierkleidung — einmalig oder geliehen, mit großer Spannbreite
- Frisur und Make-up am Turniertag
Diese Posten lassen sich vorab durchrechnen. Was davon für dich anfällt, hängt davon ab, wie oft und wo du starten willst — beziffern lässt sich das erst im Einzelfall.
Häufige Missverständnisse
„Ich muss ein Paket kaufen.“ Nein. Es gibt keine Mindestabnahme und keine Mitgliedschaft. Du buchst die Stunden, die du brauchst.
„Ich muss sofort aufs Turnier.“ Nein. Ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler tanzt ausschließlich im Studio und startet nie bei einem Turnier. Der Unterricht ist derselbe.
„Ich brauche zuerst eine Ausstattung.“ Für die Schnupperstunde brauchst du bequeme Kleidung und Schuhe, in denen du dich drehen kannst. Alles andere ergibt sich später — und nur, wenn du willst.
Ausführlicher nachlesen
Der Beitrag Was kostet ProAm-Tanzen in Wien? geht auf die Frage ein, was hinter dem Stundenpreis steckt und für wen sich das rechnet. Er nennt dabei, anders als diese Seite, recherchierte Spannen für Wien — eine Größenordnung und eine Momentaufnahme, keine verbindliche Preisliste. Wenn du noch am Anfang stehst, beantwortet Was ist ProAm? die Frage davor.